Wirtschaftsverbände und Wirtschaftspolitik : Esenwein-Rothe, Ingeborg: Die Wirtschaftsverbände Von 1933 Bis 1945.
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| Other Authors: | |
| Format: | eBook |
| Language: | German |
| Published: |
Berlin :
Duncker & Humblot,
1965.
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| Edition: | 1st ed. |
| Series: | Schriften des Vereins Für Socialpolitik Series
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| Subjects: | |
| Online Access: | Click to View |
Table of Contents:
- Intro
- Geleitwort der Herausgeber
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- A. Wandlungen von Struktur und wirtschaftspolitischer Wirksamkeit der Wirtschaftsverbände
- I. Der Anspruch der NSDAP auf Veränderungen der Wirtschaftsordnung und die Durchsetzung eines Lenkungsanspruches im Bereich der Wirtschaft
- II. Der geschichtliche Hintergrund im Verbandswesen selbst
- 1. Sozialistische Vorstellungen von einer Wandlung der Wirtschaftsverfassung
- 2. Einflüsse des berufsständischen Korporatismus auf die Vorstellungen von einer Wandlung der Wirtschaftsverfassung
- 3. Autonome Selbstbindung der Wirtschaft unter dem Zwang der technisch-wirtschaftlichen Entwicklung
- III. Die Formen der Einflußnahme der NSDAP auf die Verbände variieren nach Phasen der politischen Entwicklung und nach dem Widerstandswillen innerhalb der Verbände
- 1. Ansatzpunkte für eine zeitliche Untergliederung des Organisations-Prozesses
- a) Zweiphasen-Schema, Schnitt 1936
- b) Zweiphasen-Schema, Schnitt 1938
- c) Dreiphasen-Schema
- d) Vierphasen-Schema
- 2. Phaseneinteilung für Darstellung und Analyse des Struktur- und Funktionswandels
- B. Die Phase der Machtergreifung (1933-1935)
- I. Unterschiedliche Vorstellungen vom Wesen und Ziel einer ständischen Ordnung innerhalb der NSDAP
- II. Formale Umstellung der später sog. „angeschlossenen" Verbände
- III. Differenzierung des „ständischen Aufbaus" nach Wirtschaftsbereichen und sozio-ökonomischen Gruppen
- 1. Deutung und Realisierung einer ständischen Ordnung in der Landwirtschaft
- a) Das Konzept Darrés und seine Durchsetzung gegenüber bestehenden Verbänden
- b) Die Organisationsstruktur nach der „Gleichschaltung"
- c) Realisierung der „ständischen" Neugliederung am Ende der Gleichschaltungsperiode
- 2. Deutung und Realisierung einer ständischen Ordnung im Handwerk.
- a) Durchsetzung des „Führerprinzips" in den horizontal und vertikal gegliederten Handwerksorganisationen
- b) Die Organisationsstruktur nach der „Gleichschaltung"
- c) Realisierung der „ständischen" Neugliederung am Ende der Gleichschaltungsperiode
- 3. Bedeutung einer berufsständischen Ordnung für die werktätige Bevölkerung und ihre „Realisierung" in der Deutschen Arbeitsfront (DAF)
- a) Umdeutung des Konzeptes von Strasser und Muchow durch Ley und Durchsetzung dieser Vorstellungen bei der Gleichschaltung weltanschaulich verschiedener Gewerkschaften
- b) Die Organisationsstruktur nach der November-Umbildung
- c) Umwandlung des Interessenverbandes in eine politische Organisation
- 4. Deutung und Realisierung einer „ständischen" Ordnung im gewerblichen Mittelstand
- a) Die Konzeptionen
- b) Das Modell der Organisationsstruktur für die ständische Gliederung der gewerblichen Wirtschaft
- c) Zerschlagung der Ansätze zur strukturellen Neuordnung in der Auseinandersetzung mit anderen Verbänden und mit dem Staat
- 5. „Realisierung" ständischer Organisationsgrundsätze in den Industrieverbänden
- a) Die Stellung der Industrie zu einer „neuen Wirtschaftsordnung"
- b) Der „vorläufige Aufbau" nach dem Gesetz von 1934
- c) Der Widerstand der Großindustrie und der Wehrmacht gegen das Ausschließlichkeitsprinzip in dem wirtschaftsständisch konzipierten „organischen" Aufbau
- IV. Differenzierung im Widerstand der Verbände gegen die Aufweichung der Verbandsstruktur im Zuge der Gleichschaltung
- 1. Einwirkungsformen zur Umstrukturierung der Wirtschaftsverbände
- a) Verfälschung sozialethischer und rechtlicher Grundbegriffe der Verbands-Terminologie
- b) Branchenspezifische Formen des Widerstands oder der Anpassungsbereitschaft als Ausdruck der Verschiedenartigkeit der im Verband organisierten Interessen.
- 2. Struktur und Funktion der Verbände am Ende der Phase der Machtergreifung
- C. Die Phase der Machterprobung (1936-1938)
- I. Die Stellung der Verbände während der Zeit nationalsozialistischer Machterprobung im „Neuen Plan" und im „Vierjahresplan"
- II. Machterprobung im nährständischen Bereich
- 1. Die Struktur nach der Machterprobung
- a) Beauftragte des Reichsnährstands
- b) Wirtschaftliche Vereinigungen (Horizontal gegliederte Marktverbände)
- c) Hauptvereinigungen (Vertikal gegliederte Marktverbände)
- 2. Die Funktionsfähigkeit der Marktverbände in der Phase der Machterprobung
- 3. Die Erhaltung des Verbandscharakters
- III. Machterprobung im gewerblichen Sektor
- 1. Vollzug des „organischen Aufbaus" der gewerblichen Wirtschaft (OWG) unter Schacht (Reformerlaß von 1936)
- a) Errichtung der Reichswirtschaftskammer
- b) Regionaler Unterbau der Reichswirtschaftskammer
- 2. Die strukturbestimmenden Organisationsgrundsätze der OGW nach dem Reformerlaß Schachts
- a) Pflichtmitgliedschaft
- b) Ausschließlichkeit
- c) Führerprinzip
- d) Beirat und Sonderausschüsse als fakultative „Organe"
- e) Die Bedeutung dieser Organisationsgrundsätze für die Verbände im nichtlandwirtschaftlichen Bereich
- 3. Strukturbild des „organischen Aufbaus" nach dem Schacht'schen Reformerlaß
- a) Fachliche Gliederung der gewerblichen Wirtschaft
- b) Bezirkliche Gliederung der gewerblichen Wirtschaft
- IV. Instrumentale Anpassung und Widerstände im Verbandsleben in der Phase der Machterprobung
- 1. Der Reichsnährstand in der Bewährung
- 2. Die Handwerksverbände in der Bewährung
- a) Vereinheitlichung und Verbesserung des Ausbildungswesens
- b) Gewerbeförderung
- c) Instrumentale Anpassung durch Errichtung absatzwirtschaftlicher Verbände
- 3. Die großwirtschaftlichen Verbände in der Bewährung.
- a) Sonderstellung der sogenannten Vierjahresplanindustrien
- b) Kammern und fachliche Organisationen der gewerblichen Wirtschaft in der Bewährung
- V. Struktur und Funktion der Verbände am Ende der Phase der Machterprobung
- D. Die Phase der Machtausübung (27. August 1939-1941)
- I. Wirtschaftliche Mobilmachung
- II. Der Organisationsapparat für die Kriegswirtschaft
- 1. Schaffung von Planungsunterlagen
- 2. Der staatliche Apparat für kriegswirtschaftliche Planung und Lenkung
- a) Der staatliche Verwaltungsapparat des Ernährungssektors
- b) Der staatliche Verwaltungsapparat für die gewerbliche Wirtschaft
- c) Der staatliche Verwaltungsapparat für andere Bereiche
- III. Vollstreckung der kriegswirtschaftlichen Lenkungsmaßnahmen in der gewerblichen Wirtschaft mit Hilfe der Kammern
- 1. Vorbereitung bis 1939
- 2. Die Wahrnehmung kriegswirtschaftlicher Hoheits- und Selbstverwaltungsaufgaben nach Kriegsausbruch
- IV. Vollstreckung der kriegswirtschaftlichen Lenkungsmaßnahmen in der gewerblichen Wirtschaft mit Hilfe der fachlichen Organisationen
- 1. Vorbereitung bis 1939
- 2. Die Wahrnehmung kriegswirtschaftlicher Aufgaben nach Kriegsausbruch
- V. Widerstand der gewerblichen Organisation in der Phase der kriegswirtschaftlichen Machtausübung
- E. Phase der Transformation der Machtverhältnisse (1942-1945)
- I. Übergang zur „totalen" Kriegswirtschaft
- II. Transformation der fachlichen Kriegswirtschaftsverwaltung im „totalen Krieg"
- 1. Zentrale Planung
- 2. Neue Formen der Absatzlenkung
- 3. Neue Formen der Produktionslenkung in Ausschüssen und Ringen
- III. Transformation der Verbände im „totalen Krieg"
- 1. Die Kammern zwischen Auflösung und Bestand
- 2. Die Fachverbände zwischen Sprengung und Bestand
- a) Fachliche Lenkungsbereiche
- b) Wirtschaftsgruppen und Fachgruppen.
- F. Die Wandlungen der Wirtschaftsverbände von 1933 bis 1945 im Lichte einer allgemeinen Analyse des Verbandswesens
- I. Typisierende Zusammenschau
- 1. Die Unabhängigkeit der Verbandsmacht von der Zahl und von der wirtschaftlichen Potenz der organisierten Mitglieder
- 2. Die Unempfindlichkeit der Verbandstüchtigkeit gegen Veränderungen der Organisationsgrundsätze
- 3. Die Bedeutung der Interessen-Homogenität für die innere Stabilität und für die Widerstandskraft der Verbände
- 4. Die Bedeutung der Verbandsaufgaben für die innere Stabilität und die Funktionsfähigkeit der Verbände
- II. Ausschau auf die Wesenszüge der Wirtschaftsverbände
- Dieter von Lölhöffel: Anlage 1. Die Umwandlung der Gewerkschaften in eine nationalsozialistische Zwangsorganisation
- I. Zeitgeschichtliche Hintergründe der Errichtung der Deutschen Arbeitsfront
- A. Nationalsozialismus und Gewerkschaftsfrage
- 1. Die Machtergreifung als Voraussetzung für die politischen Maßnahmen gegen die Gewerkschaften
- 2. Nationalsozialistische Ideologie in bezug auf die Gewerkschaftsfrage vor 1933
- 3. Parteiinterne Auseinandersetzungen
- a) Ideologische Kontroversen
- b) Kontroverse über organisatorische Fragen
- B. Machtkampf zwischen Nationalsozialisten und Gewerkschaften
- 1. Selbstaufgabe der Gewerkschaften durch Passivität
- 2. Vorbereitung der Aktion gegen die Gewerkschaften
- 3. 2. Mai 1933 - Vernichtung der deutschen Gewerkschaften
- II. Entwicklung und Ausbau der Deutschen Arbeitsfront zu einem wirkungsvollen Instrument der Partei
- A. Erste Phase: Organisatorischer Aufbau der Deutschen Arbeitsfront unter Wahrung gewerkschaftlicher Strukturprinzipien
- 1. Der Organisationsplan von Reinhold Muchow
- 2. Vorläufige Organisation der Deutschen Arbeitsfront
- a) Horizontale Gliederung
- (1) Strukturelle Grundsätze der Gesamtorganisation
- (2) Regionaler Unterbau.
- b) Vertikale Gliederung.


