Zwischen Amazonas und East River : Indigene Bewegungen und ihre Repräsentation in Peru und bei der UNO.

Bibliographic Details
Main Author: Rößler, Maren.
Format: eBook
Language:German
Published: Bielefeld : transcript, 2015.
Edition:1st ed.
Series:Kultur und soziale Praxis
Subjects:
Online Access:Click to View
Table of Contents:
  • Cover Zwischen Amazonas und East River
  • Inhalt
  • Prolog: Das große dicke Schwein
  • TEIL 1: ZWISCHEN ANPASSUNG UND WIDERSTAND: ›NEUE‹ FORMEN INDIGENER SELBSTORGANISATION
  • Kapitel I. Schauplätze und zentrale Fragen der Forschung
  • Kapitel II. Theoretische Grundlagen und Zielsetzungen einer ›Ethnologie indigener Bewegungen‹
  • 1. Indigene Bewegungen als soziale Bewegungen
  • 2. Das ›Prinzip Indigenität‹ als globale Mobilisierungskraft
  • 3. Indigene Bewegungen im Lichte bestehender Kategorien der Bewegungsforschung
  • 4. Die ›Ethnologie indigener Bewegungen‹
  • 5. Wille des Akteurs und Zwänge des Systems
  • 6. ›Kultur‹ - mehr als nur ein Kampf um handlungsrelevante Ressourcen
  • TEIL 2: DIE UNO ALS POLITISCHER HANDLUNGSRAUM INDIGENER BEWEGUNGEN
  • Kapitel III. Die Genese einer transnationalen panindigenen Bewegung
  • 1. Indigene im Feld der internationalen Beziehungen
  • 2. Geschichte indigener Bewegungen im Kontext von Völkerbund und Vereinten Nationen
  • 3. Die UNO-Instanzen für indigene Völker
  • 4. Definition ›indigene Völker‹: grundlegende Begriffe
  • Kapitel IV. Kultur als Politikum
  • 1. Die ethnologische Debatte um den Begriff ›indigene Völker‹
  • 2. Kulturalismus und Metakultur
  • Kapitel V. Das Ständige Forum für indigene Angelegenheiten als politisches Feld - ein globaler Raum zur Lösung lokaler Probleme?
  • 1. Die Gruppen im Feld
  • 2. Mai 2005: Ein Sitzungstag am Forum
  • 3. Die Kräfteverhältnisse am Forum
  • 4. Repräsentation, Authentizität und Autorität
  • 5. Motivationen zur Teilnahme am Forum
  • 6. Lokalpolitiker und Repräsentationsfachleute
  • Kapitel VI. Politische Ermächtigung Marginalisierter oder Marginalisierung des Politischen - indigene Repräsentation im Feld der internationalen Beziehungen
  • TEIL 3: DIE INDIGENE BEWEGUNG IM PERUANISCHEN AMAZONASGEBIET.
  • Kapitel VII. Leitmotive: Politische Integration und kulturelle Abgrenzung
  • Kapitel VIII. Ein- und Ausschlussprozesse im kolonialen und nationalen Kontext
  • 1. Die Kolonialzeit
  • 2. Der junge Nationalstaat
  • 3. Peru in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
  • 4. Die Militärregierungen: 1968-1980
  • 5. Die Zeit nach 1980
  • 6. Von der politischen Atomisierung zum panethnischen Zusammenschluss
  • 7. Exkurs: peruanischer Indigenismus und Indianismus
  • Kapitel IX. Entwicklung der ›neuen‹ indigenen Bewegung im Amazonasgebiet
  • 1. Erste Organisationsgründungen
  • 2. Entstehung des nationalen Zusammenschlusses AIDESEP
  • 3. Zukunftsvisionen von AIDESEP und CONAP: Autonomie versus Integration
  • 4. Die staatliche ›Indigenenpolitik‹ am Anfang des 21. Jahrhunderts
  • 5. Die COPPIP: Idee einer nationalen panindigenen Bewegung
  • 6. Schluss: Indigene Akteure auf den ›battlefields‹ um politische Macht, Wissen und Projekte
  • Kapitel X. Die indigenen Organisationen im Tiefland als Vermittlungsinstanz: Funktionszuweisungen an die Zusammenschlüsse sowie ihre Vertreter
  • 1. Juli 2005: Besuch in einer comunidad nativa Huitoto
  • 2. Don Sebastiano und die Organisationsgründung
  • 3. Indianische Führungspersönlichkeiten im peruanischen Tiefland: Statusführer, Despoten, Amtsinhaber
  • 4. Die kategoriale Wahrnehmung der Repräsentanten als Spiegelung sozialer Differenzierungsprozesse
  • 5. Die instabile Vermittlerposition des Repräsentanten: Ordnungsprinzipien im entwicklungspolitischen Feld
  • 6. Schluss: Statuswechsel - vom ›Indianer‹ zum ›Indianisten‹
  • Kapitel XI. Big Man oder Funktionär - Probleme indigener Selbstorganisation in nationalstaatlichen Zusammenhängen
  • Schlußbetrachtungen: Politisches Engagement durch wissenschaftliche Objektivierung? Praxisrelevanz einer ›Ethnologie indigener Bewegungen‹.
  • 1. Das Problem der Entfremdung: Kongruenz und Inkongruenz zwischen politischem Handeln und politischem Verhalten
  • 2. Praxisbezogene Überlegungen zur Unterstützung der ›neuen‹ indigenen Organisationsprozesse in Peru
  • 3. Das Ständige Forum für indigene Angelegenheiten - eine Empfehlungsfabrik?
  • 4. Ausblick
  • Epilog: Manuel Ijuma und seine Organisation im Juli 2005 - »Ich denke, ich habe meine Pflicht als Präsident getan und Dinge in Bewegung gesetzt«
  • ANHANG
  • 1. Abkürzungsverzeichnis
  • 2. Glossar spanischer und indigener Begriffe
  • 3. Spanische Originalversionen verwendeter Interviewund Gesprächspassagen
  • 4. Ethnolinguistische Karte des peruanischen Amazonasgebietes
  • 5. Schaubilder
  • 6. Chronologie: Indigene Repräsentation im UN-Kontext
  • 7. Chronologie: Genese nationalstaatlich geprägter Formen indigener Selbstorganisation im peruanischen Tiefland (1959-1987)
  • 8. Abbildungs- und Literaturverzeichnis.